Vorhaltestandort Hungerberg

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Unser gemeinsames Vorhaben

Mit dem Regionalen Vorhaltestandort Hungerberg bewältigen wir Zukunftsaufgaben und sichern Wohlstand und Lebensqualität im Raum Teck und in der Region Stuttgart.

Wir bündeln Kräfte für eine interkommunale Gemeinschaft mit geteilter Verantwortung und arbeiten für eine gemeinsame lokale und regionale Strategie. Wir gestalten mit der Bürgerschaft vor Ort ein verantwortungsbewusstes Morgen.

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Aktuelles

21.07.2021
Onlineaufzeichnung: Bürgerdialog vom 20. Juli in Dettingen unter Teck

Wer am Bürgerdialog zum Vorhaltestandort nicht live teilnehmen konnte, findet auf der Website von Dettingen Teck eine Aufzeichnung des Bürgerdialogs zur Information.

21.07.2021
Faktencheck

Im neu eingerichteten Faktencheck finden Sie eine Einordnung der verschiedenen Annahmen, die derzeit zum Vorhaltestandort im Umlauf sind. Wenn Sie Ihre Fragen hier nicht geklärt bekommen, lassen Sie uns das gerne wissen und schicken Sie eine Nachricht.


Die Kommunen Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck und Notzingen planen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, im Bereich Hungerberg auf der Gemarkung der Gemeinde Dettingen unter Teck einen regionalen Vorhaltestandort zu entwickeln.

Der Vorhaltestandort steht für das Ziel, die Region Stuttgart als einen führenden Hochtechnologiestandort zu erhalten. Hier, im Raum Teck direkt neben der A8 und ICE-Trasse, sollen gute Ideen in innovative Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden.

Microchip

Bei der Realisierung des Vorhaltestandorts nehmen wir das Ganze in den Blick. Wir – das sind die Kommunen Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck, Notzingen und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH. Gemeinsam handeln wir vorausschauend und entwickeln Konzepte für die verantwortungsbewusste Gestaltung des neuen Innovationsstandorts.

Wir, die Projektbeteiligten, möchten gemeinsam mit Ihnen in die Zukunft blicken! Sie sind herzlich eingeladen, sich auf unserer Website näher zum Projekt zu informieren und können mit uns in Dialog treten.

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Arbeitsplatz

Vorteile und Zielkonflikte

Innovationen ermöglichen, Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Neue Zukunftstechnologien bieten Lösungen beispielsweise für die Produktion 4.0 und eine umweltfreundliche Mobilität.

Wir in der Region Stuttgart haben alle Chancen dazu, die Technologien der Zukunft mit unserer Innovationskraft zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Mit dem Regionalen Vorhaltestandort Hungerberg schaffen wir die Möglichkeit, diese innovativen Technologien zu fördern und den Prozess der industriellen Transformation auf regionaler Ebene voranzubringen.

Gleichzeitig sind innovative Lösungen die treibende Kraft unseres Wohlstandes und unserer Lebensqualität. Sie stärken die Region Stuttgart als einen der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte Europas. Und sie schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze, lokal im Raum Teck.
 

Aspekte


In einem dicht besiedelten Raum gilt es dabei, auch Zielkonflikte abzuwägen. Die Erschließung des geplanten Gewerbegebiets zur Ansiedlung von Zukunftstechnologien als regionale Verantwortung steht dem ersten Anschein nach aktuellen Bemühungen zum lokalen Klimaschutz, der örtlichen Landwirtschaft und Wahrung der Landschaft vor Ort entgegen. Wir gehen daher auf positive wie auch kritische Aspekte des Projektes ein.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Strategischer regionaler Vorhaltestandort?

Als „Strategischen regionalen Vorhaltestandort“ bezeichnen die Projektbeteiligten eine regionalbedeutsame Gewerbefläche, die baurechtlich für zunächst noch nicht feststehende Interessenten aus zukunftsrelevanten Branchen vorbereitet ist. Ziel ist es, dass die Flächen in einer vergleichsweise kurzen Zeit von ein bis zwei Jahren bebaut werden können. Oftmals sind Flächen erst nach fünf bis acht Jahren baufähig.

Im Regionalplan ist eine Ausweisung als „Schwerpunkt für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen“ vorgesehen, der die Funktion als „Strategischer regionaler Vorhaltestandort“ erfüllt.  Es handelt sich um ein interkommunales Gewerbegebiet, das von der VVG Kirchheim unter Teck, Dettingen unter Teck und Notzingen betrieben wird.

Warum wird ein Vorhaltestandort benötigt?

In der Region Stuttgart gibt es aktuell keine großen Flächen, auf denen Firmen mit einem Bedarf von 15 bis 20 Hektar bauen könnten – weder neue Gewerbeflächen, noch bestehende Brachen. Jedoch steht die Region angesichts des beschleunigten technologischen und ökonomischen Wandels vor großen Herausforderungen. Beispiele sind Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte. Der Vorhaltestandort soll entstehen, damit sich hier bei Bedarf Firmen ansiedeln können, die große, zusammenhängende Flächen für neue Zukunftstechnologien und Geschäftsfelder benötigen. Der Vorhaltestandort ist für ausgewählte große Ansiedlungen konzipiert. Lediglich ein bis zwei Firmen sollen hier bauen.

Wer sind die Projektbeteiligten?

Am Projekt „Regionaler Vorhaltestandort Hungerberg“ sind die Gemeinde Dettingen unter Teck, die Stadt Kirchheim unter Teck und die Gemeinde Notzingen (= Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim, abgekürzt: VVG Kirchheim) sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (abgekürzt: WRS) beteiligt.

Warum soll der Hungerberg als Regionaler Vorhaltestandort entwickelt werden?

Bereits 2009 wurde in einer Voruntersuchung ermittelt, dass sich der Hungerberg für eine industrielle oder gewerbliche Entwicklung sehr gut eignet – vor allem hinsichtlich seiner Lage mit unmittelbarem Anschluss an das überörtliche Verkehrsnetz mit Autobahn, Bundesstraße und Schienenanschluss der Teckbahn an die S-Bahn in Kirchheim.

2019/2020 wurden 19 mögliche großflächige Standorte auf ihre Verfügbarkeit und Eignung als Vorhaltestandort durch die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH überprüft. Die Standorte in der Endauswahl wurden anhand folgender Kriterien vertieft untersucht: Die infrastrukturelle Anbindung, die Lage innerhalb der Region Stuttgart, die Nutzungseignung, planerische und baurechtliche Voraussetzungen, bodenrechtliche- und erschließungstechnische Voraussetzungen sowie die Mitwirkungsbereitschaft der Kommunen. Der Standort Hungerberg ging aus dieser Prüfung als am besten geeignet hervor.

Welche Nutzungen sind am Vorhaltestandort vorgesehen?

Von den Projektbeteiligten werden nur großflächige Ansiedlungen mit zukunftsrelevanten Nutzungen zugelassen. Mögliche Nutzungen sind insbesondere Industrienutzungen wie Produktion sowie Forschung und Entwicklung. Ausgeschlossen sind beispielsweise reine Logistikfirmen oder eine kleinteilige gewerbliche Bebauung.

Wie sieht eine nachhaltige städtebauliche Planung aus?

Am Regionalen Vorhaltestandort Hungerberg soll eine nachhaltige städtebauliche Planung umgesetzt werden. Das Ziel ist, ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. Hierzu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Sowohl die Interessen der heutigen Bürger:innen als auch die der zukünftigen Generationen müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Von besonderer Bedeutung sind ein niedriger Energie- und Ressourcenverbrauch, gute Mobilitätskonzepte und eine effiziente, flächensparende Bauweise. Eine nachhaltige städtebauliche Planung leitet die Rahmenbedingungen aus Fachgutachten, beispielsweise zum Klima, Artenschutz, Boden und zur Hydrogeologie, ab.

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Faktencheck

In unserem Faktencheck untersuchen wir Aussagen, die uns auf verschiedenen Wegen erreichen, auf ihre Richtigkeit. Damit verfolgen wir eine klare und transparente Information aller Interessierten.

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Kommen wir ins Gespräch!

Gerne möchten wir Sie dazu einladen, mit uns über das Projekt ins Gespräch zu kommen. Schicken Sie uns Ihre Fragen und Anregungen über das Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Nachrichten und werden diese schnellstmöglich beantworten.

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