Stimmen Sie beim Bürgerentscheid am 26. September mit NEIN und damit für die Realisierung des Vorhaltestandorts Hungerberg.

Vorhaltestandort Hungerberg

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Unser gemeinsames Vorhaben

Mit dem Vorhaltestandort Hungerberg bewältigen wir Zukunftsaufgaben und sichern Wohlstand und Lebensqualität im Raum Teck und in der Region Stuttgart.

Wir bündeln Kräfte für eine interkommunale Gemeinschaft mit geteilter Verantwortung und arbeiten für eine gemeinsame lokale und regionale Strategie. Wir gestalten mit der Bürgerschaft vor Ort ein verantwortungsbewusstes Morgen.

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Nachhaltigkeitswerkstatt Dettingen

Ergebnisse aus dem Workshop vom 16. September 2021 mit Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck, Notzingen, Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Dokumentation des Workshops (PDF)

Visualisierungen aus der Nachhaltigkeitswerkstatt


Vorhaltestandort Hungerberg Rendering

© VRS/Tareq Athamneh

Autobahn und zukünftig auch ICE-Trasse bilden nördlich des Hungerberges eine deutliche Zäsur. Radfahrer und Fußgänger können diese Barriere derzeit nur an sehr wenigen Stellen überwinden, die entweder verkehrlich stark belastet sind oder erhebliche Gestaltungsmängel aufweisen. Die Radwegeverbindung in das benachbarte Mittelzentrum Kirchheim / Teck verlaufen durch unangenehme Tunnels und büßen damit erheblich an Qualität ein.

Eine Aufwertung der Radwege und Durchlässe könnte die Verbindung für Schülerinnen und Schüler, den Weg zur S-Bahn und zum Einkaufen erheblich verbessern und auch sicherer machen.


Vorhaltestandort Hungerberg Rendering

© VRS/Tareq Athamneh

Industriegebiete sind niemals unsichtbar. Aber durch bauleitplanerische Vorgaben kann die Höhe der Gebäude, deren Position und Fassadengestaltung verbindlich geregelt werden. Dies sichert z.B. die Freihaltung von Frischluftschneisen und auch die Einbindung in das Landschaftsbild. Vorgaben zum Pflanzen von Bäumen kaschieren die Baukörper zusätzlich.

Die Gestaltung von Gewässerrandstreifen erhöht die Aufenthaltsqualität für Menschen, die dort arbeiten oder Erholung suchen. Ökologische Maßnahmen im Schutzbereich entlang der Gewässer dienen der Biodiversität und dem umweltverträglichen Hochwasserschutz ohne der Landwirtschaft Flächen zu entziehen.


Vorhaltestandort Hungerberg Rendering

© VRS/Tareq Athamneh

Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Naherholung ist. Der „Auslauf“ vor der Haustür ist wesentlich für die Lebensqualität. Mit der Burg Teck und dem Eingang zum Lenninger Tal bietet der Bereich um den Hungerberg hervorragende Voraussetzungen für eine attraktive Naherholung.

Durch eine Verbesserung der Wege, Plätze zum Verweilen und zur Naturbeobachtung können diese Potentiale wesentlich besser als bislang genutzt werden. Sport in der freie Landschaft, sicheres Radfahren und Landschaftserleben direkt vor der Haustüre dienen den Menschen in Dettingen unmittelbar und erhöhen den Wohnwert der Gemeinde.


Luftbild Panorama
Luftbild mit Darstellung des Gebiets




Aktuelles

26.09.2021
Ergebnis Bürgerentscheid

Das Ergebnis des Bürgerentscheides liegt vor. Mehrheitlich haben sich die Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der landwirtschaftlichen Fläche und gegen die Aufstellung eines Bebauungsplans am Hungerberg entschieden. 

Sie finden die Informationen zum Ergebnis der Abstimmung online

16.09.2021
Nachhaltigkeitswerkstatt Dettingen

Am Donnerstag, den 16. September 2021, findet um 18 Uhr in der Dettinger Schloßberghalle eine Nachhaltigkeitswerkstatt mit dem Schwerpunktthema „Vorhaltestandort Hungerberg“ statt. Nach kurzen Impulsvorträgen werden Aspekte, Maßnahmen und Anforderungen zur Nachhaltigkeit des Vorhaltestandorts erarbeitet und diskutiert. Der Workshop ist Bestandteil von drei Beteiligungsangeboten der Gemeinde Dettingen für die Bürgerschaft. Die Veranstaltung wird teilweise per Livestream übertragen.

Sie können sich für die Teilnahme beim Klimaschutzmanager Michael Christ per E-Mail anmelden.

Sie können die Veranstaltung online verfolgen.

27.08.2021
Rückblick auf die Veranstaltungen vom Juli – Fragen und Antworten

Im Juli fanden offene Informations- und Beteiligungsangebote der Gemeinde Dettingen in Form einer Ortsbegehung und einer Podiumsdiskussion zum Bürgerentscheid am 26. September 2021 statt. Ziel war, alle dort gestellten Fragen zu sammeln. Im Nachgang zu diesen Veranstaltungen finden Sie nun die zusammengefassten Fragen und die Antworten der Projektbeteiligten auf der Internetseite der Gemeinde Dettingen.  

15.08.2021
Auswertung der Fragebogen der Ortsbegehung

Im Rahmen der Veranstaltung am 17. Juli 2021 am Hungerberg (Ortsbegehung) wollten wir gerne mehr darüber erfahren, was für Sie persönlich die Umgebung des Plangebiets ausmacht. Sie können sich die Auswertung der Fragebogen anschauen.


Die Kommunen Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck und Notzingen planen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, im Bereich Hungerberg auf der Gemarkung der Gemeinde Dettingen unter Teck einen Vorhaltestandort zu entwickeln.

Der Vorhaltestandort steht für das Ziel, die Region Stuttgart als einen führenden Hochtechnologiestandort zu erhalten. Hier, im Raum Teck direkt neben der A8 und ICE-Trasse, sollen gute Ideen in innovative Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden.

Microchip

Bei der Realisierung des Vorhaltestandorts nehmen wir das Ganze in den Blick. Wir – das sind die Kommunen Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck, Notzingen und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH. Gemeinsam handeln wir vorausschauend und entwickeln Konzepte für die verantwortungsbewusste Gestaltung des neuen Innovationsstandorts.

Wir, die Projektbeteiligten, möchten gemeinsam mit Ihnen in die Zukunft blicken! Sie sind herzlich eingeladen, sich auf unserer Website näher zum Projekt zu informieren und können mit uns in Dialog treten.

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Arbeitsplatz

Vorteile und Zielkonflikte

Innovationen ermöglichen, Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Neue Zukunftstechnologien bieten Lösungen beispielsweise für die Produktion 4.0 und eine umweltfreundliche Mobilität.

Wir in der Region Stuttgart haben alle Chancen dazu, die Technologien der Zukunft mit unserer Innovationskraft zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Mit dem Vorhaltestandort Hungerberg schaffen wir die Möglichkeit, diese innovativen Technologien zu fördern und den Prozess der industriellen Transformation auf regionaler Ebene voranzubringen.

Gleichzeitig sind innovative Lösungen die treibende Kraft unseres Wohlstandes und unserer Lebensqualität. Sie stärken die Region Stuttgart als einen der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte Europas. Und sie schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze, lokal im Raum Teck.
 

Aspekte


In einem dicht besiedelten Raum gilt es dabei, auch Zielkonflikte abzuwägen. Die Erschließung des geplanten Gewerbegebiets zur Ansiedlung von Zukunftstechnologien als regionale Verantwortung steht dem ersten Anschein nach aktuellen Bemühungen zum lokalen Klimaschutz, der örtlichen Landwirtschaft und Wahrung der Landschaft vor Ort entgegen. Wir gehen daher auf positive wie auch kritische Aspekte des Projektes ein.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Strategischer Vorhaltestandort?

Als „Strategischen Vorhaltestandort“ bezeichnen die Projektbeteiligten eine regionalbedeutsame Gewerbefläche, die baurechtlich für zunächst noch nicht feststehende Interessenten aus zukunftsrelevanten Branchen vorbereitet ist. Ziel ist es, dass die Flächen in einer vergleichsweise kurzen Zeit von ein bis zwei Jahren bebaut werden können. Oftmals sind Flächen erst nach fünf bis acht Jahren baufähig.

Im Regionalplan ist eine Ausweisung als „Schwerpunkt für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen“ vorgesehen, der die Funktion als „Strategischer regionaler Vorhaltestandort“ erfüllt.  Es handelt sich um ein interkommunales Gewerbegebiet, das von der VVG Kirchheim unter Teck, Dettingen unter Teck und Notzingen betrieben wird.

Warum wird ein Vorhaltestandort benötigt?

In der Region Stuttgart gibt es aktuell keine großen Flächen, auf denen Firmen mit einem Bedarf von 10 bis 20 Hektar bauen könnten – weder neue Gewerbeflächen, noch bestehende Brachen. Jedoch steht die Region angesichts des beschleunigten technologischen und ökonomischen Wandels vor großen Herausforderungen. Beispiele sind Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte. Der Vorhaltestandort soll entstehen, damit sich hier bei Bedarf Firmen ansiedeln können, die große, zusammenhängende Flächen für neue Zukunftstechnologien und Geschäftsfelder benötigen. Der Vorhaltestandort ist für ausgewählte große Ansiedlungen konzipiert. Lediglich ein bis zwei Firmen sollen hier bauen.

Wer sind die Projektbeteiligten?

Am Projekt „Vorhaltestandort Hungerberg“ sind die Gemeinde Dettingen unter Teck, die Stadt Kirchheim unter Teck und die Gemeinde Notzingen (= Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim, abgekürzt: VVG Kirchheim) sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (abgekürzt: WRS) beteiligt.

Warum soll der Hungerberg als Vorhaltestandort entwickelt werden?

Bereits 2009 wurde in einer Voruntersuchung ermittelt, dass sich der Hungerberg für eine industrielle oder gewerbliche Entwicklung sehr gut eignet – vor allem hinsichtlich seiner Lage mit unmittelbarem Anschluss an das überörtliche Verkehrsnetz mit Autobahn, Bundesstraße und Schienenanschluss der Teckbahn an die S-Bahn in Kirchheim.

2019/2020 wurden 19 mögliche großflächige Standorte auf ihre Verfügbarkeit und Eignung als Vorhaltestandort durch die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH überprüft. Die Standorte in der Endauswahl wurden anhand folgender Kriterien vertieft untersucht: Die infrastrukturelle Anbindung, die Lage innerhalb der Region Stuttgart, die Nutzungseignung, planerische und baurechtliche Voraussetzungen, bodenrechtliche- und erschließungstechnische Voraussetzungen sowie die Mitwirkungsbereitschaft der Kommunen. Der Standort Hungerberg ging aus dieser Prüfung als am besten geeignet hervor.

Welche Nutzungen sind am Vorhaltestandort vorgesehen?

Von den Projektbeteiligten werden nur großflächige Ansiedlungen mit zukunftsrelevanten Nutzungen zugelassen. Mögliche Nutzungen sind insbesondere Industrienutzungen wie Produktion sowie Forschung und Entwicklung. Ausgeschlossen sind beispielsweise reine Logistikfirmen oder eine kleinteilige gewerbliche Bebauung.

Wie sieht eine nachhaltige städtebauliche Planung aus?

Am Vorhaltestandort Hungerberg soll eine nachhaltige städtebauliche Planung umgesetzt werden. Das Ziel ist, ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. Hierzu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Sowohl die Interessen der heutigen Bürger:innen als auch die der zukünftigen Generationen müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Von besonderer Bedeutung sind ein niedriger Energie- und Ressourcenverbrauch, gute Mobilitätskonzepte und eine effiziente, flächensparende Bauweise. Eine nachhaltige städtebauliche Planung leitet die Rahmenbedingungen aus Fachgutachten, beispielsweise zum Klima, Artenschutz, Boden und zur Hydrogeologie, ab.

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Faktencheck

In unserem Faktencheck untersuchen wir Aussagen, die uns auf verschiedenen Wegen erreichen, auf ihre Richtigkeit. Damit verfolgen wir eine klare und transparente Information aller Interessierten.

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Kommen wir ins Gespräch!

Gerne möchten wir Sie dazu einladen, mit uns über das Projekt ins Gespräch zu kommen. Schicken Sie uns Ihre Fragen und Anregungen über das Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Nachrichten und werden diese schnellstmöglich beantworten.

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